CSS Filter a.k.a. CSS Hacks

Die Vorgaben des World Wide Webconsortiums (W3C) zum Thema Cascading Style Sheets sind eigentlich eindeutig und so sollte man erwarten, daß ein mit CSS formatiertes (X)HTML-Dokument in allen Browsern gleich aussieht. Natürlich weiß (leider) jeder, daß dem nicht so ist. Mittlerweile “verstehen” die gebräuchlichsten Browser zwar CSS1 und zu großen Teilen auch CSS2, aber in der richtigen Interpretation trennen sich dann die Wege. Noch gravierender tritt dies zu Tage, wenn man auch ältere Browsergenerationen berücksichtigen will (Internet Explorer 5.0 und 5.5, Opera 5 und 6). Da jeder Browser hier Mängel aufweist (der eine mehr, der andere weniger), bleibt dem gutmütigen Webdesigner nichts anderes übrig, als die CSS-Datei so umzuschreiben, daß das Layout in allen Browser gleich aussieht. Da hierbei bestimmte Code-Zeilen nur für bestimmte Browser definiert werden müssen, gibt es die sog. CSS Filter oder auch CSS Hacks (da sie nicht zum offiziellen Sprachgebrauch von CSS gehören).

Im Laufe der Zeit haben Webdesigner aus aller Welt eine Vielzahl dieser Hacks zusammengetragen und eine sehr gute Aufstellung aller bekannten Filter gibt es auf der Website von Centricle. Hier werden in einer anschaulichen Tabelle alle gängigen CSS Hacks aufgelistet und man sieht auf einen Blick, welcher Browser welchen Hack interpretiert. Eine große Erleichterung bei der CSS-Programmierung.

Artikel: CSS Filter a.k.a. CSS Hacks
Datum: Tuesday, 15. February 2005, 22:18 Uhr
Kategorien: Browser, Webdesign
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