Reguläre Ausdrücke - RegEx Coach

25 01 2006

Um nun end­lich zu rich­tig kur­zen URLs in mei­nem Pho­to­blog zu kom­men, mußte ich mich in der letz­ten Zeit sehr viel mit den soge­nann­ten Regu­lä­ren Aus­drü­cken (Regu­lar Expres­si­ons, RegEx) beschäf­ti­gen. Wer kennt sie nicht, diese schein­bar sinn­los zusam­men­ge­wür­fel­ten Zei­chen­ket­ten alá /^(0*)1\1$/. Stößt man beim Pro­gram­mie­ren auf ein sol­ches Kon­strukt (z.B. in einer PHP–Datei), wird die­ser Part schleu­nigst über­sprun­gen und sich wie­der mit ange­neh­me­ren Din­gen beschäftigt.

Dabei sind Regu­läre Aus­drü­cke ein mäch­ti­ges Instru­ment im Webdesign-​Alltag. Man muß sie nur ver­ste­hen und zu nut­zen wis­sen, denn der Ver­wen­dungs­zweck der RegEx hört beim Umschrei­ben (mod_​rewrite) von URLs nicht auf. Im Web­de­sign ursprüng­lich bei der Pro­gram­mier­spra­che Perl behei­ma­tet, haben die RegEx über ent­spre­chende Funk­tio­nen längst auch in PHP Ein­zug gehalten.

Nun gibt es wie immer ver­schie­dene Wege, sich mit die­ser Mate­rie ver­traut zu machen. Ein gutes Buch gehört sicher dazu und auch im Inter­net gibt es tau­sende Anlauf­stel­len um sich dies­be­züg­lich zu bil­den (Lei­der sehr ver­streut und Sei­ten auf denen die­ses Thema halb­wegs erschöp­fend erläu­ert wird, sind eher sel­ten.). Aber natür­lich steht am Anfang immer eine Menge trial and error und learning by doing. D.h. PHP–Code schrei­ben (oder eine .htaccess-​Datei), den local­host star­ten oder gar die Datei auf den Webs­pace laden und dort auf­ru­fen. Das Ergeb­nis ist dann sowieso nicht das rich­tige und so wie­der­holt sich die­ser Pro­zeß u.U. mehrfach.

RegEx Coach ScreenshotEine große Erleich­te­rung stellt des­halb der RegEx Coach von Dr. Edmund Weitz dar, mit dem man inten­siv die ver­rück­tes­ten Kon­struk­tio­nen aus­pro­bie­ren kann. Grund­le­gend besteht das Pro­gramm­fens­ter aus zwei Text­fel­dern. In das obere gibt man den Regu­lä­ren Audruck ein und in das untere einen Bei­spiel­text, der in Echt­zeit vom Pro­gramm geparst wird. Tref­fen Bedin­gun­gen des Aus­drucks zu, so wer­den die Tref­fer im Bei­spiel­text far­big her­vor­ge­ho­ben. Die­ses Tool kann eine Menge Zeit spa­ren (End­los­schleife: Edi­tor -> Brow­ser -> F5), wird regel­mä­ßig aktua­li­siert (neu­este Ver­sion 2006) und im Paket ist für den Ein­stieg ein klei­nes Tuto­rial enthalten.

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